
Die MGuide-Innovation: die Entwicklung der Multimediaguides im Laufe der Jahre
4. Oktober 2024
Die Entwicklung der Multimediaguides hat das Erlebnis der Besucher in Museen und Kulturstätten tiefgreifend verändert: Über die Software-Fortschritte hinaus hat sich auch die Hardware gewandelt, um langlebiger, ergonomischer und besser an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst zu werden.
Die ersten Geräte: die Geburt des Multimediaguides
2004 beauftragte das Schloss Chenonceau Sycomore mit der Entwicklung einer Lösung für eigenständige Besichtigungen. Diese Partnerschaft markiert einen der ersten Wendepunkte in der Geschichte der Multimediageräte mit der Einführung eines iPods als Besuchsguide: ein zur damaligen Zeit revolutionäres Gerät, mit dem man Audiokommentare hören konnte, ohne einem vorgegebenen Rundgang zu folgen.
Einige Jahre später integrierte Sycomore den iPod Touch in die Besuchsparcours, mit mehreren bemerkenswerten Vorteilen:
- ein größerer Touchscreen, der eine bessere Interaktion ermöglichte;
- eine erhöhte Speicherkapazität, die die Integration reichhaltigerer Video- und Audioinhalte erleichterte;
- eine bessere Ergonomie, mit einer intuitiveren Handhabung für alle Altersgruppen.
Das Smartphone mit Schutzhülle: Robustheit und Langlebigkeit
2015 ging Sycomore einen weiteren Schritt und brachte ein Gerät auf Smartphone-Basis heraus, das speziell für stark frequentierte Kulturstätten konzipiert war. Seine robuste Schutzhülle schützt das Gerät vor Stürzen, Kratzern und dem Verschleiß durch intensive Nutzung, macht es für alle Zielgruppen zugänglich, einschließlich Kindern, und verlängert die Lebensdauer des Materials. Dieses Modell wurde erstmals in Partnerschaft mit dem Louvre-Lens eingesetzt.
2018 wurde das Design mit der „integrierten Hülle", die direkt in das Gerät eingebaut ist, weiter perfektioniert. Das Schloss Chenonceau, stets Pionier, war die erste Stätte, die diese Generation einführte, die eine bessere Integration der Komponenten, eine komfortablere Handhabung und eine erhöhte Widerstandsfähigkeit bietet.
Die Geräte der neuen Generation: die MGuide-Technologie
Seit 2021 verzichten die Geräte auf externe Hüllen: Der Schutz ist direkt in das Design integriert. Diese Modelle, die Smartphones näherkommen, sind auf die spezifischen Bedürfnisse von Museen und Kulturstätten ausgelegt:
- größere Bildschirme, für Videos und interaktive Karten;
- eine durchdachte Ergonomie und eine intuitive Handhabung;
- Materialien, die für ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegen Stürze und Verschleiß zertifiziert sind;
- langlebige Akkus, für eine durchgehende Nutzung über den ganzen Tag.
Bei Sycomore wird diese Innovation MGuide-Technologie genannt.
Software-Fortschritte im Dienst des Erlebnisses
Nicht nur die Hardware hat sich weiterentwickelt. Die neuen Multimediaguides integrieren erweiterte Funktionen:
- Interaktive Karten: ortungsgestützte Karten, innerhalb und außerhalb der Stätten, für eine bessere Orientierung.
- Ortung: eine Positionsverfolgung in Echtzeit, deren Daten auch zur Optimierung der Besucherströme dienen.
- Immersive Inhalte: Videos, Archivbilder, Interviews, Augmented und Virtual Reality.
- Integrierter E-Commerce: die Bewerbung der umliegenden Geschäfte, Restaurants und Attraktionen.
Von den ersten iPods bis zu den Geräten der neuesten Generation hat sich der Herstellungsprozess der Multimediaguides kontinuierlich perfektioniert. Dank dieser Hardware- und Software-Fortschritte ist der Multimediaguide zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Museen und Kulturstätten auf der ganzen Welt geworden.
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