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Ausstellung „Bonnard und Japan" im Hôtel de Caumont - Centre d'Art

Ausstellung „Bonnard und Japan" im Hôtel de Caumont - Centre d'Art

9. Juli 2024

Diesen Sommer lädt Sie das Hôtel de Caumont - Centre d'Art ein, in die Welt von Pierre Bonnard einzutauchen und den tiefgreifenden Einfluss der japanischen Kunst auf seine Werke zu entdecken. Vom 30. April bis zum 6. Oktober 2024 beleuchtet die Ausstellung „Bonnard und Japan" die stilistischen Verwandtschaften zwischen dem französischen Meister und der japanischen Ästhetik.

Eine erste Ausstellung zum japanischen Einfluss

Diese erste Ausstellung, die dem Einfluss der japanischen Kunst auf Pierre Bonnard gewidmet ist, zeigt, wie der Künstler, der den Beinamen „Nabi très Japonard" trug, japanische Stilelemente in seine Behandlung von Raum, Zeit und Bewegung integrierte. Die Besucher können seine Werke parallel zu japanischen Farbholzschnitten bewundern, die die formalen Entsprechungen und Affinitäten hervorheben, die Bonnard dazu inspirierten, mit Naturalismus und Impressionismus zu brechen.

Pierre Bonnard, ein von Japan inspirierter Künstler

Ende des 19. Jahrhunderts interessierte sich die Gruppe der Nabis, zu der Pierre Bonnard gehörte, intensiv für die künstlerische Moderne. Bonnard, der sein Leben zwischen der Pariser Region, der Normandie, dem Département Isère und der Côte d'Azur teilte, fand in der Vielfalt der Landschaften und Lichtstimmungen eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Doch es war die japanische Ästhetik, die er 1890 bei der Ausstellung von Farbholzschnitten an der École des Beaux-Arts entdeckte, die einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Kunst markierte.

Bonnard ließ sich vom Ukiyo-e inspirieren, was „Bilder der fließenden Welt" bedeutet, und übernahm ästhetische Prinzipien wie die Geschmeidigkeit der Bewegungen, den Kontrast der Farben, arabeskenhafte Linien und die Verflachung des Raumes. Die Abkehr vom Illusionismus, wie sie in den japanischen Werken zu finden ist, verschaffte ihm große Freiheit im Aufbau seiner Bilder, in denen mehrere Räume und Zeitlichkeiten nebeneinander bestehen. Die Lebendigkeit der Töne, charakteristisch für japanische Farbholzschnitte, fand bei ihm ein besonderes Echo: Die Farbe wurde zu einem Mittel, Licht, Formen und Charakter auszudrücken, ohne auf Relief oder Modellierung zurückzugreifen.

Eine dynamische Szenografie

Die Ausstellung präsentiert Bonnards Werke — Gemälde, Zeichnungen, Plakate und Druckgrafiken — neben japanischen Farbholzschnitten aus der renommierten Sammlung Leskowicz. Die dynamische Szenografie zeigt, wie zeitlich und räumlich weit voneinander entfernte Künstler ähnliche ästhetische Fragestellungen teilen und verwandte Ideen und Emotionen ausdrücken können. So verstehen die Besucher, wie Japan Bonnard zu einer Erkundung der Farbe, des Lichts, des Augenblicks und der flüchtigen Empfindungen führte.

Die Audioguides von Sycomore im Dienst des Besuchs

Um ein vertieftes Verständnis dieses Einflusses zu ermöglichen, hat Sycomore Audioguides geliefert und Inhalte auf Französisch und Englisch produziert. Dank dieser Werkzeuge erkunden die Besucher die Ausstellung auf interaktive und immersive Weise und entdecken die Nuancen der japanischen Ästhetik in den Werken Bonnards.

Verpassen Sie nicht diese außergewöhnliche Ausstellung, die einen neuen Blick auf das Genie Pierre Bonnards und seine tiefe Verbindung zur japanischen Kunst bietet. Zu sehen im Hôtel de Caumont - Centre d'Art bis zum 6. Oktober 2024.

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