
Wie ergänzen Audioguides bestehende Szenografien?
16. Februar 2025
Die Szenografie orchestriert Objekte, Licht und Raum, um einen stimmigen Rundgang zu schaffen; der Audioguide wiederum wird zu einem echten Erzählverstärker, der die Besucher in angereicherte, mit ihrer Umgebung synchronisierte Geschichten eintauchen lässt.
Museen und Kulturinstitutionen sind heute bestrebt, ihren Besuchern immersive und unvergessliche Erlebnisse zu bieten. Weit davon entfernt, sich auf ein einfaches Audio-Beschreibungswerkzeug zu beschränken, fügt sich der Audioguide harmonisch in die bestehenden physischen Installationen ein.
Mit Klang und Erzählung eine vollständige Immersion schaffen
Ein Besucher, der eine historische Ausstellung betritt, wird sofort von der visuellen Atmosphäre und der Inszenierung der Objekte mitgerissen. Ohne eine geeignete Vermittlung können jedoch manche Elemente unverständlich bleiben oder ihre Wirkung verfehlen.
Mit einem Audioguide wird das Erlebnis immersiv: Der Besucher hört historische Persönlichkeiten ihre Geschichte erzählen, nimmt Klänge aus vergangenen Zeiten wahr oder profitiert von vertiefenden Erläuterungen, die sein Verständnis des Ortes bereichern. In einer Galerie für zeitgenössische Kunst kann ein Audioguide den Besucher dank Interviews, Umgebungsklängen und analytischen Kommentaren in die Welt des Künstlers eintauchen lassen.
Eine interaktive Kulturvermittlung fördern
In der Vergangenheit verfolgten manche Museen einen statischen Ansatz, bei dem die Besucher Erklärungstafeln lesen oder sich auf ihre eigene Interpretation stützen mussten. Audioguides haben es ermöglicht, diese Grenze zu überwinden:
- Personalisierte Erzählungen: Die Besucher können thematische Rundgänge wählen, die auf ihre Interessen zugeschnitten sind.
- Eine multisensorische Immersion: Klang, Klangeffekte und eine fesselnde Erzählung machen den Besuch lebendiger und mitreißender.
- Eine gestärkte Barrierefreiheit: Dank mehrsprachiger Optionen und Audiodeskriptionen garantieren Audioguides eine inklusive Vermittlung.
Eine nahtlose Integration in die szenografischen Installationen
Manche Kuratoren befürchten, dass Audioguides das visuelle Erlebnis der Ausstellungen beeinträchtigen könnten. Doch gut integriert werden sie zu einer natürlichen Ergänzung der Szenografie:
- Eine diskrete Technologie: Audioguides wie der S-Guide von Sycomore fügen sich ein, ohne die bestehende Inszenierung zu stören.
- Eine intelligente Auslösung: Dank Geolokalisierung und BLE-Sensoren (Bluetooth Low Energy) starten die Kommentare automatisch und begleiten den Besucher auf fließende Weise.
- Eine angepasste Beschallung: Die Audioguides passen ihre Lautstärke an die Umgebung an und vermeiden so Lärmbelästigungen.
Perfekt integrierte Audioguide-Lösungen
- S-Guide: ein automatischer Audio-Kopfhörer, der sich perfekt für audiovisuelle Rundgänge eignet. Er synchronisiert sich mit den Bildschirmen und liefert Audioinhalte in der Sprache des Besuchers, mit der Möglichkeit von 3D-Klangeffekten für ein noch immersiveres Erlebnis.
- Audiopen: ein intuitives Gerät, das große szenografische Freiheit bietet. Kompatibel mit verschiedenen Informationsträgern erleichtert es die Umsetzung vielfältiger Rundgänge: Quiz für Kinder, interaktive Entdeckungen, musikalische Erlebnisse.
- M-Guide: Er verbindet Audio- und visuelle Inhalte, um das Museumserlebnis zu verstärken, mit Points of Interest in Augmented Reality – eine ideale Lösung für Schlösser, die historische Orte rekonstruieren möchten.
Sycomore entwickelt auch maßgeschneiderte Besuchssysteme: Bei einer Ausstellung über Hüte wurden Audioguides direkt in die ausgestellten Hüte integriert, sodass das Besuchssystem zu einem festen Bestandteil der Szenografie wurde.
Audioguides sind keine bloßen Audio-Beschreibungswerkzeuge mehr; sie sind zu einer natürlichen Erweiterung der Museumsszenografien geworden und verwandeln den Besuch in ein interaktives Erlebnis.
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