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Barrierefreiheit von Audioguides für Menschen mit Behinderung: auf dem Weg zu einer inklusiven Kultur

Barrierefreiheit von Audioguides für Menschen mit Behinderung: auf dem Weg zu einer inklusiven Kultur

17. September 2024

Audioguides spielen eine wesentliche Rolle bei der Demokratisierung des Zugangs zur Kultur: Als flexible Alternative zu traditionellen Führungen ermöglichen sie es, das Erlebnis jedes Besuchers zu personalisieren — ein umso wichtigeres Anliegen für Menschen mit Behinderung. Sycomore-Vox engagiert sich dafür, diese Technologie allen zugänglich zu machen, mit speziellen Audioguides und Inhalten, die auf die Bedürfnisse jedes Publikums zugeschnitten sind.

Für sehbehinderte oder blinde Menschen

Die Audioguides von Sycomore-Vox sind mit Tasten ausgestattet, die dank Erhebungen auf bestimmten Ziffern leicht zu identifizieren sind und eine Orientierung durch Ertasten ermöglichen. Angepasste Lautstärkeoptionen und Sprachsteuerungen sind integriert und erlauben eine völlig eigenständige Bedienung; virtuelle Assistenten können zudem die Fragen der Nutzer beantworten.

Auf der Inhaltsseite wird den Kommentaren für diese Zielgruppen besondere Aufmerksamkeit gewidmet: Von Fachleuten verfasst, enthalten sie vollständige Audiodeskriptionen der Werke und Räume, die oft länger sind als klassische Kommentare, damit sich blinde Besucher die Werke geistig vorstellen und vollständig in das Erlebnis eintauchen können.

Für gehörlose oder schwerhörige Menschen

Für schwerhörige Menschen bieten die Audioguides eine regelbare Lautstärke und begleiten jeden Kommentar mit einer Texttranskription, die sowohl auditiv als auch visuell zugänglich ist.

Für gehörlose Menschen erfolgt die Information über großformatige Bildschirme auf Tablets oder Smartphones: Die Kommentare werden als Videos in Gebärdensprache angeboten, mit Untertiteln und Transkriptionen, angereichert mit Animationen, Zeichnungen oder Fotos. Die Inhalte sind klar und prägnant verfasst und vermeiden technische oder mehrdeutige Begriffe. Die Integration in mobile Anwendungen ermöglicht es außerdem, das eigene Smartphone zu nutzen, das oft bereits nach den individuellen Bedürfnissen konfiguriert ist.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Barrierefreiheit umfasst auch die physische und ergonomische Gestaltung: leichte, tragbare Audioguides, die ohne komplexe Bewegungen benutzt werden können — besonders wichtig für Besucher im Rollstuhl oder mit motorischen Einschränkungen. Die Audioguide-Rundgänge selbst müssen Hindernisse vermeiden — Treppen, enge Durchgänge, unebene Flächen —, und Kulturstätten profitieren davon, alternative Wege vorzusehen, damit jeder das Erlebnis in vollen Zügen genießen kann.

Für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Sycomore-Vox bietet Inhalte in „Leichter Sprache" an: einfacher und gebräuchlicher Wortschatz, kurze und direkte Sätze, klare Struktur mit Überschriften und Zwischenüberschriften, Bilder, Symbole oder Piktogramme zur Unterstützung des Verständnisses. Dieser Ansatz kommt Menschen mit geistigen Behinderungen zugute, aber auch älteren Menschen, Nicht-Muttersprachlern und jedem Besucher, der sich von komplexen Informationen überfordert fühlen könnte.

Auf dem Weg zu noch mehr Barrierefreiheit

Die kontinuierliche Verbesserung führt über aufkommende Technologien wie Augmented Reality, die visuelle Informationen über die reale Umgebung legt — zum Beispiel interaktive Karten oder Avatare in Gebärdensprache. Auch die Standardisierung der Praktiken ist entscheidend: Klare Normen für die Gestaltung der Geräte und die Zugänglichkeit der Inhalte werden ein gerechtes Erlebnis für alle garantieren. Durch die Verbindung von Technologie und Menschlichkeit beweist Sycomore-Vox, dass es möglich ist, jedem Menschen, unabhängig von seiner Situation, den Zugang zur Kultur in ihrer ganzen Vielfalt zu eröffnen.

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